• SEO und Paginierung im Check

  • Im Verlauf unser SEO-Analysen stoßen wir immer wieder auf eine schlechte interne Verlinkung der Unterseiten einer Webseite, dabei gibt es hier ein paar ganz einfache Grundregeln, die wenn man sie beachtet, einen richtigen SEO-Boost auslösen können. Ein Mittel um die interne Verlinkung zu steigern ist die Paginierung von Kategorieseiten.

    Was bedeutet Paginierung?

     

    Der Klassiker bei Onlineshops ist die Paginierung von Kategorieseiten. Diese kommt immer dann zustande, wenn es sehr viele Produkte/ Artikel in einer Kategorie gibt und es nicht sinnvoll ist alle zugleich anzuzeigen. Schließlich sollen die Seiten auch noch schnell genug laden. Es entstehen also weitere Kategorieunterseiten, die idealerweise auch in der URL-Struktur von 1 bis N durchnummeriert sind.

    Das führt zu einem SEO-Problem, denn Google behandelt diese Seiten zunächst ohne Zusammenhang und bewertet jede Unterseite neu für sich selbst. Wir empfehlen also hier einen Zusammenhang zwischen den Unterseiten einer Kategorie herzustellen.

    Google selber empfiehlt 2 Lösungen für dieses SEO-Problem

     

    Lösung 1: Die View-All Seite

    Die erste Lösung ist die Erstellung einer View-All Seite. Hier werden, wie der Name schon andeutet, alle Inhalte der Kategorieunterseite auf einer Übersichtsseite vereint. Mal angenommen ein Onlineshop hat in einer Kategorie 35 Produkte und es wird auf jeder Seite bisher nur 7 Produkte angezeigt.

    Sieben einzelne Produkte bzw. Objekte ist übrigens die durchnittliche Obergrenze, die unser Kurzeitgedächtnis erfassen kann, wie der Psychologe George A. Miller 1956 gestellt hat. Es ist also aus verkaufspsychologischer Sicht sinnvoll, die Übersichtlichkeit für Menschen zu begrenzen.

    paginierung-code

    Auf der View-All Seite werden alle Produkte der 5 Unterseiten vereint. Jetzt ist es wichtig, dass auf jeder dieser Kategorieseiten per rel=“canonical“ auf diese Übersichtsseite verwiesen wird.

    Dieser Lösungsweg eignet sich jedoch nur, wenn die Gesamtanzahl der Produkte einer Shop-Kategorie noch schnell genug geladen werden können. Für Kategorien mit mehreren Hundert Produkten ist dieser Lösungsweg keine Lösung.

    Lösung 2: rel=“next“ & rel=“prev“

    Für Webseiten mit vielen Kategorieunterseiten hat Google noch eine weitere Lösung parat, die Verwendung der rel=“next“ und rel=“prev“ Attribute. Diese Attribute müssen hier zu jedem Paginierungslink hinzugefügt werden. Rel=“next“ zu jedem Link der eine Seite weiterführt und rel=“prev“ zu jedem Link der wieder zurückführt.

    Beispiel: Wenn wir auf Seite 5 einer Kategorie sind, dann haben wir als Paginierung unten oder oben die Links zu den weiteren Unterseiten der Kategorie stehen. Der Link zur Seite 4 erhält das Attribut rel=“prev“ und der Link für die Seite 6 erhält das Attribut rel=“next“.

    1. <link rel=“prev“ href=“/seite/4/“>
    2. <link rel=“next“ href=“/seite/6/“>

    Die erste und letzte Seite einer Kategorie bekommen nicht diese Attribute zugewiesen.

    Zusammenfassung

     

    Beide Lösungen kennzeichnen für Google den Zusammenhang der Seiten. Die Suchmaschine versteht jetzt besser den Inhalt und kann die Kategorie besser für den Nutzer einordnen. Meist wird hier entweder die erste Seite einer Kategorie oder die View-All Seite bevorzugt indexiert.

    Was bedeutet eine logarithmische Paginierung?

     

    paginierung-2 Webseiten mit sehr vielen Kategorieunterseiten können zur Verbesserung der internen Verlinkung, eine sogenannte logarithmische Paginierung einsetzen.

    Hier werden die Links zu den Interseiten in Zehner Schritten oder gar Hunderter Schritten aufgezählt. Immer unter der Prämisse, dass der Nutzer schnellstmöglich alle Inhalte mit so wenig Klicks wie nötig ansteuern kann.

     

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